Einlaß Konzerte 20:30
Uhr Beginn: 21:00 Uhr
Falls nicht anders angegeben!
letzte Aktualisierung 23.01.2012
Sa,04.02.
A PALE HORSE NAMED DEATH
(USA)
MIR ZUR FEIER (Bi)
anschl. 80s HAIR METAL-PARTY
„Schön zu sehen, dass es
immer noch neue Truppen gibt, die mit einem überraschend
starken Debüt aufwarten. Das mag bei A Pale Horse
Named Death nicht ganz so verwunderlich sein, schließlich
sind die Beteiligten alles gestandene Größen
im Metal-Business, aber "And Hell Will Follow
Me" ist dennoch eine willkommende Abwechslung.
Hinter dem religiös angehauchten Bandnamen stehen
vor allem der Life Of Agony-Drummer Sal Abruscato (der
hier an der Gitarre und am Mikro steht) und der Seventh
Void-Gitarrist Matt Brown. Die Songs stammen weitgehend
von Sal, der ja auch eine Vergangenheit bei Type O
Negative hinter sich hat, die man den Songs jederzeit
anhört.
Kein Wunder also, dass auch Sals Nachfolger bei Type
O - nämlich Johnny Kelly - bei A Pale Horse live
hinter den Kesseln sitzt. Biohazard-Gitarrist Bobby
Hambel macht die Geschichte letztendlich rund.
Aber kommen wir zum musikalischen Teil. Der hat, wie
bereits erwähnt, einen deutlichen Type O Negative-Touch.
Sollte einer behaupten, dass auch Alice In Chains immer
mal wieder eine Stippvisite abliefern, ist das gar
nicht so weit hergeholt, denn die Riffs, die sich Sal
hier aus dem Ärmel schüttelt sind meist im
getragenen Midtempo und tonnenschwer. Doch auch Freunde
von The Bronx Casket Co. oder Wednesday 13 sollten
mal ein Ohr riskieren.
Das trifft auch auf die Lyrics des Mannes zu, der einen ähnlich
schwarzen Humor zu haben scheint wie der leider viel
zu früh verstorbene Peter Steele.“ (Michael
Edele, laut.de)
Mir zur Feier' sind eine DER jungen, aufstrebenden
Bands der lebhaften Bielefelder Metal/Deathcore-Szene.
Sie widerstehen jedoch erfolgreich dem 'höher-schneller-weiter'-Trend
des weltweit seit Jahren boomenden Genres. Vielmehr
verbinden sie harte, moderne Arrangements und unterschiedlichste
musikalische Einflüsse mit der straighten toughness
des Thrash- und Groove-Metal der frühen 90er Jahre …und
das gerne auch mal mit einem Schmunzeln im Gesicht.
Ihre charismatische Sängerin vertont dazu Gedichte
von Rainer Maria Rilke, mal ausdrucksstark geshoutet,
mal in emotionalen Melodien verarbeitet.
BLACKMAIL (D)
ZEN ZEBRA (D)
anschl. BURN BABY BURN-PARTY
Es ist immer knifflig, wenn Bandmitglieder
aussteigen. Ein Schlagzeuger- oder Basser-Wechsel fällt
dem gemeinen Hörer selten auf. Bei Gitarristen
sieht das schon etwas anders aus. Wenn aber der Sänger
die Band verlässt, ist das ein einschneidendes
Ereignis. Auf einmal ist das Gesicht und die Stimme
der Band weg. Ein neuer Sänger markiert auch einen
neuen Anfang.
2008 verließ Aydo Abay die Koblenzer wegen 'interner
Probleme'. 2011 kommt die Band zurück. Der neue
Mann am Mikro heißt Mathias Reetz. Und der macht
schon im ersten Lied klar, dass "Anima Now!" einen
Neustart markieren will: "Start again!" sind
die ersten Wörter die Reetz aus den Boxen singt.
Wirklich umgewöhnen muss der Fan sich aber nicht.
Reetz klingt ähnlich wie Abay, er besitzt sogar
in etwa die gleiche Klangfarbe und Stimmlage. Einige
Melodiebögen erinnern stark an den ehemaligen
Sänger. Dennoch verkommt Reetz nicht zum bloßen
Klon. Seine Stimme ist eigenständig genug, um
dem Blackmail-Sound einen neuen Anstrich zu verpassen.
Er wirkt jetzt viel klarer und entschlackter.
Blackmail bleiben Blackmail, daran ändert auch
ein anderer Sänger nichts. Also ist "Anima
Now!" eigentlich nur ein halber Neuanfang. Große Änderungen
zum Vorgänger sind zwar spärlich gesät,
machen sich aber richtig gut.
Weiterhin gibt's aber das auf die Ohren, was man von
Blackmail erwartet und liebt: Pop-Melodien im Alternative-Gewand.
Mal straight nach vorne rockend, mal eher zurückgelehnt
und entspannt. "Deborah" ist ein gutes Beispiel
hierfür. Die vier Herren haben es einfach immer
noch derbe drauf, eingängige Refrains zu schreiben.
POTHEAD
eine Band, die sich ganz einfach erdiger und ehrlicher
Rockmusik verschrieben hat
1991 kamen der Gitarrist und Sänger Brad und
der Bassist Jeff Dope aus dem Staat Washington/USA
während einer gemeinsamen Urlaubsreise nach Europa.
Ihr Weg führte sie über Amsterdam und München
nach Berlin Kreuzberg - den Ort, der sie seitdem nicht
mehr los ließ.
Hier spielten sie ihre ersten Konzerte mit wechselnden
Besetzungen und nahmen
ihr erstes Studioalbum „USA“ auf.
1994 während der Aufnahmen zu „Rumely Oil
Pull“ kam Sebastian Meyer als Schlagzeuger und
seitdem ständiges Bandmitglied dazu.
Nach der Veröffentlichung von „Desiccated
Soup“ 1995, stieg zunehmend die Aufmerksamkeit
der Medien und die Größe der Fangemeinde.
Zwischen 1997 („Learn To Hypnotize“) und
1999 („Fairground“) gab es einige Versuche,
mit der Musikindustrie zusammen zu arbeiten, was den
Musikern aber zunehmend den Glauben an das Gute nahm.
Mit der Herstellung und dem Vertrieb von „Burning
Bridges“ unter eigenem Label JANITOR RECORDS
im Jahr 2000 konnte man sich aus diesem Dilemma nach
und nach befreien. Natürlich hat vor allem das
Internet dabei sehr geholfen, wo jeder Fan unter: www.pothead.de
der stets aktuelle Webpage engen Kontakt zu den Musiker
halten kann.
Seitdem hat sich alles bestens weiterentwickelt. Die
Band geht konsequent ihren Weg. Über Produktionen
wie „Tuf Luv“ und „Rocket Boy“ bis
zu dem am 11. November 2011 erscheinenden Album „Pottersville“ wird
Rockmusik vom Feinsten zelebriert.
Zu den gefeierten Live-Shows gehört seit mittlerweile
12 Jahren das eigene Open-Air-Festival POTSTOCK, das
bundesweit und generationsübergreifend Fans anlockt.
Nebenher veröffentlichten POTHEAD ihre zweite
Live CD „Berlin 2010“ im Herbst letzten
Jahres mit 20 (drei davon bisher unveröffentlichten)
Songs vom Winterkonzert im ausverkauften „Huxleys
Neue Welt“. Alle Pothead CDs werden von Janitor
Records produziert und vertrieben.
Diskographie:
1993 CD „USA“
1994 CD „Rumely Oil Pull“
1995 CD/LP „Desiccated Soup“
1996 Vinyl-Single „50 Years“
1997 CD/LP „Learn To Hypnotize“
1998 CD „Pot Of Gold“
1999 CD „Fairground“
2000 CD „Burning Bridges“
2001 CD „Grassroots“
2003 CD „Tuf Luv“
2004 CD „Live In Berlin“
2006 CD „Chaudière“ Email:
2007 DVD „Pothead Plays Rockpalast“
2007 CD „Rocket Boy“
2010 CD “Berlin 2010”
2011 CD/LP „Pottersville“
Seniorenpunknacht mit
ZZZ HACKER
THE REST
H.O.A. SOCIETY
RAZORS
Heute Abend versammeln sich mindestens
750 Jahre geballte Kompetenz in Sachen Punk und Hardcore
auf der Forumsbühne.
Ausnahmslos alle Bands enstammen grauen Vorzeiten, als das Bier kälter,
die Skateboards breiter und die Nieten noch selbst
auf die ranzigen Lederjacken getackert wurden....
Bevor alle verschwunden oder Großeltern sind, wird es mal wieder
Zeit, sich zu sehen, über alte Zeiten herzuziehen und
ein paar Kaltgetränke zu verzehren.
Es spielen auf:
ZZZ HACKER
Seit 32 Jahren am Start. Bringen es auf eine Single
und eine LP-Veröffentlichung. Laut 'Die Ärzte'
die "faulste Band der Welt."
Leisten sich ein eigenes Ballett, die "Mörderblumen".
Feiern sich alle fünf Jahre selbst auf dem "Hackerfest".
Eine unbestrittene Kornifere ostwestfälischer
Punkrockkultur.
THE REST
Entstammen der mittachtziger Berliner Punk- und Hardcoreszene
rund um David Pollacks Destiny Label.
Mit Leuten von PORNO PATROL und NO ALLEGIANCE.
Bringen es auf eine LP von '86 und legendäre Samplerbeiträge.
HOA SOCIETY
Hostages Of Ayatollah existierten von '82 bis '89,
kamen aus Velbert und haben sich mit dem '84 veröffentlichtem
"
Hallo Nachbar" einen Platz weit oben auf der Liste
der besten dt. Punksongs aller Zeiten gesichert.
Eher vom frühen US-Hardcore und Punkrock beeinflusst,
waren sie Teil einer neuen Generation von Skatepunk/Hardcorebands,
die dem darbenden Deutschpunk einen gehörigen
Tritt in den Allerwertesten verpasste.
RAZORS
Hamburgs erste Punkband, gegründet '77, zwei Jahre
später kam die erste eigenproduzierte deutsche
Punksingle
'Christ Child/Enemy' raus, dann 1980 der Klassiker,
die selbstbetitelte LP auf Rock-O-Rama.
Razors waren immer mehr Strasse als Kunsthochschule,
mehr Prähardcore als Deutschpunk und gelten zusammen
mit den
Buttocks und Coroners als Vertreter der frühen,
stumpfen, rohen und gemeinen Hamburger Schule.
Live selten und ausgesucht.
Eine Veranstaltung der Kulturgruppe
Einlass: 20 Uhr Beginn:21
Uhr nur AK: 10,-
Sa,03.03.
THE GREENBAUMS (IL)
WEFRING (SWE)
anschl. BURN BABY BURN-PARTY
Ein ganz besonderes Spektakel gibts
heute Nacht. Mit THE GREENBAUMS aus Tel Aviv beehrt
uns eine weitere sensationell gute Band der vitalen
israelischen Musikszene. Und THE GREENBAUMS sind eine
echte Liveband,
laut,
dreckig und sexy. BLUES vom allerfeinsten, ein wenig
John Lee Hooker gemischt mit einer fetten Ladung JON
SPENCER. Sollte sich niemand entgehen lassen!
Zuvor spielen WEFRING aus Schweden.
Einlass: 20.30 Uhr Beginn:21
Uhr nur AK: 5,- (!)
im Anschluss: BURN BABY BURN-PARTY: 3,-